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BiologiePraxis

Was piept denn da?

Praxisorientierter naturwissenschaftlicher Unterricht in der Aartalschule

„Oh wie süß!“, sagten die Schülerinnen und Schüler der Aartalschule in Michelbach, als sie ein Küken in der Brutmaschine entdeckten. Die tierischen Gäste waren das Ergebnis eines praxisorientierten Unterrichts, der im Unterrichtsfach Biologie und im Wahlpflichtunterricht geplant und durchgeführt wurde.
Insgesamt wurden 38 Hühnereier in der Brutmaschine mitgebracht. Die künstliche Brut in einem Brutapparat ist zwar etwas aufwendiger, aber die Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, den Schlupfvorgang „live“ mitzuerleben.  

Während des Ausbrütens mussten die Eier zwei-bis dreimal gedreht werden, damit der Embryo beweglich bleibt. Deshalb haben die Schüler jeden Tag mehrmals nach den Bruteiern geschaut. Die Kinder konnten die verschiedenen Phasen der Brut genau verfolgen. Am 19.Mai war es dann soweit. Nach 21 Tagen schlüpften 22 Küken. Nachdem ihr Flaum getrocknet war, nahm die Lehrerin die Küken aus dem Brutapparat und setzte sie unter eine Wärmelampe. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Küken täglich besuchen und waren doch sichtlich erstaunt, wie schnell diese wachsen. Bereits nach einer Woche konnten die Kinder beobachten, wie der weiche Flaum an den Flügeln langsam durch erste Federn ersetzt wurde.

Am 28.Mai mussten die Schülerinnen und Schüler von ihren lieb gewonnenen „Haustieren“ Abschied nehmen, denn in unserem Auslauf im Biologieraum unter der Wärmelampe wurde es langsam zu eng. Das sahen auch die Kinder ein: Eine Hühnerhaltung im Biologieraum ist eben nicht artgerecht. So nahmen verschiedene Schüler und Schülerinnen die Küken mit nach Hause, welche bereits Hühner besitzen. Dort können sie als ausgewachsene Tiere in ein paar Wochen im Dreck scharren, Körner picken und Eier legen. Und vielleicht können wir im nächsten Jahr von den Hennen wieder ein paar Eier in der Schule ausbrüten.

Kathrin Peters, FB Biologie

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