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Frankreichaustausch 2017

Ein Baguette als Souvenir

Vom 13.-22. September 2017 fand der alljährliche Austausch der Aartalschule mit der Schule in Neuville (Frankreich) statt. Der Austausch mit Frankreich besteht seit 1988 - also 30 Jahre! Ursprünglich mit dem Collège Ste Marie de la Croix in Antony bei Paris, ab 1993 mit Thouars und seit 2000 mit Neuville. Celina Schmidt (Klasse 10b) war dabei und berichtet über die zehntägige Fahrt.

Am Mittwoch, den 13.9.17 um 07.30 Uhr trafen sich die Mitfahrenden an der Buswendeschleife. Marion Mager und Hannelore Schneider waren das begleitende Lehrpersonal für die Schüler. Voller Aufregung und Vorfreude packten die Schüler ihre Koffer in die Gepäckfächer und hüpften schnell in den Bus, um sich die besten Plätze zu sichern. An diesem Tag war es sehr stürmisch und der Busfahrer hatte seine Mühe den Bus gerade zu halten, aber nach acht Stunden Fahrt kamen die Schüler und die Lehrer heil in Neuville an. Die Gastfamilien hatten sich schon vor der Schule versammelt und freuten sich, als der Bus vor ihnen hielt. Die französische Austauschlehrerin, Cécile Dubouchaud empfing die Deutschen herzlich bei sich an der Schule. Dann ging es für die Schüler zu den Gastfamilien nach Hause. Es wurde ausgepackt und noch zu Abend gegessen, gefolgt vom direkten Weg ins Bett, denn der Tag war lang und anstrengend.

Am folgenden Tag nahmen die Schüler mit ihren Franzosen am Unterricht teil. Von 10 bis 12 Uhr wurden die deutschen Schüler von der Schulleitung begrüßt und mit den Räumlichkeiten der Schule vertraut gemacht. Die Schule in Neuville gleicht der Aartalschule, allerdings gibt es dort zusätzlich zum Lehrpersonal noch Surveillants. Sie passen auf, dass sich die Schüler in den Pausen benehmen und sorgen für Ordnung in den Gängen. Um 13:30 Uhr besuchten die Schüler eine Schokoladenfabrik. Eine Mitarbeiterin zeigte den Schülern das Innenleben der Fabrik und erklärte viel über die Herstellung der Schokolade in ihrer Fabrik. Die Schüler beherrschen die französische Sprache noch nicht perfekt und so übersetzte Marion Mager für sie, damit sie den Erzählungen der Mitarbeiterin folgen konnten.

Am dritten Tag ging es um 08:15 Uhr  für die Schüler zum Schloss Blois. Dort bekamen sie Audiogeräte, die sie durch das Schloss führten und ihnen auf Deutsch die Geschichte des Schlosses erzählten. Hannelore Schneider war fleißig am fotografieren und Marion Mager konnte entspannt dem Audiogerät zuhören, ohne jedes Wort ihren Schülern zu übersetzen.  Nach der Führung durften die Schüler die Shopping-Meile von Blois erkunden und Geld für Souvenirs ausgeben.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien. Die Familien hatten sich ein schönes Programm ausgedacht, um die deutschen Schüler zu unterhalten. Ein paar waren im Zoo, andere waren bowlen. Jede Familie hatte sich etwas Schönes für ihr Gastkind überlegt. Am Sonntag Mittag war für viele das Highlight des Wochenendes, es ging zum Lasertagspielen.

 

Zum Wochenauftakt  besuchten die deutschen Schüler vormittags wieder den Unterricht der Franzosen. Die Lehrer bemühten sich darum, dass auch die deutschen Schüler im Unterricht mitmachen konnten. Die Lehrer dort waren immer sehr nett und freundlich und halfen gerne, wenn es z.B. Probleme mit der Verständigung gab. Eine besonders große Hilfe war die französische Deutschlehrerin Cécile Dubouchaud, die gerne den Übersetzer spielte. Von 10-12 Uhr fand auf dem Marktplatz in Neuville eine Rallye statt. Nach dem Mittagessen in der Cafeteria gingen die Schüler in Begleitung der Betreuer in das beliebte SUPER-U. Das ist wie ein Rewe nur viel größer. Dort wurden fleißig Süßigkeiten und Getränke für die bevorstehende Rückfahrt eingekauft.

Um 08:00 Uhr war am Dienstag Treffen im Schulflur für den nächsten Ausflug. Es ging nach Orléans, die nächst größte Stadt von Neuville aus. Diesen Tag verbrachten die deutschen und französischen Schüler zusammen dort. Sie besuchten eine riesige Kathedrale - begleitet von einer einheimischen Stadtführerin, die sehr gut deutsch sprechen konnte. Nach dem Rundgang durften die Schüler in Kleingruppen die City von Orléans unsicher machen. Die meisten gingen in das große Shoppingcenter, um sich dort in den vielen Kleidungsläden umzusehen. Nachdem das Portemonnaie geschmälert war, traten die Schüler die Heimreise an. Am Abend war das Elternbuffet. Alle Gastfamilien saßen beisammen und ließen sich das selbst zubereitete Essen schmecken. In einer Dankesrede wurde die Gastfreundlichkeit der Familien, der Lehrer und besonders die Freundlichkeit von Cécile Dubouchaud gelobt. Glücklich und satt traten die Familien die Heimreise an.

Am achten Tag die Schüler ganz normal mit ihren Austauschpartnern in die Schule. Die ersten beiden Stunden war Unterricht, dann ging es um 10:00 Uhr in Richtung Sportplatz. Auf dem Sportplatz machten die deutschen Schüler gemeinsam mit ihrem jeweiligen Austauschpartner gemeinsam Leichtathletik. Es wurden in Zweierteams eingeteilt, immer der Deutsche mit seinem Franzosen. Die Leistung wurde bewertet und das beste Team bekam eine Medaille. Um 12:00 Uhr war Schulschluss und den Rest des Tages verbrachten die Schüler in ihrer Gastfamilie.

Am Abschlusstag war wieder um 08:00 Uhr Treffen auf dem Schulhof. Diesmal fuhren die Deutschen und die Franzosen gemeinsam zu dem Rätselschloss. Dort machten sie in kleinen Gruppen eine Rundtour mit 21 Aufgaben. Alle Gruppen bestanden die Aufgaben erfolgreich und bekamen eine Urkunde. Danach gingen die Schüler noch in eine nahe gelegene Stadt. Die meisten setzten sich in ein Restaurant und aßen gemütlich zusammen und genossen den letzten Nachmittag in Frankreich.

Der zehnte Tag stand in Zeichen der Heimreise: Alle Koffer und Taschen gepackt, trafen sich die Schüler gemeinsam mit ihren Gastfamilien vor der Schule. Alle waren sehr traurig nun wieder zurück nach Deutschland reisen zu müssen. Die eine oder andere Träne kullerte die Wangen herunter, als sich die Deutschen von ihren Gastfamilien verabschiedeten und in den Bus stiegen. Dann traten die Schüler ihre Heimreise an und kamen nach einer neunstündigen Fahrt an der Aartalschule an. Dort empfingen die Eltern ihre Kinder freudestrahlend und überglücklich. Allen hat der Austausch gut gefallen und viele wären gerne länger geblieben. Auffällig war, dass allen das Baguette in Frankreich so viel besser schmeckte als in Deutschland. Woran das nur lag?

 

                                                                                                                                Celina Schmidt, 10b, 6.10.17

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