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1. Erasmus-Austauschtreffen

Erstes Erasmus-Austauschtreffen in Michelbach

Vom 27.11. bis 01.12.2017 schallten verschiedene Sprachen durch die Aartalschule. Neben Deutsch waren nun auch Tschechisch, Slowakisch, Französisch und Italienisch zu hören. Was war los?

Zwölf Jugendliche aus vier europäischen Ländern waren mit ihren Lehrerinnen am 26.11. aus ihrer Heimat zu uns gereist, um für einige Tage, nämlich bis zum 02.12.2017, das deutsche Schulleben und den Alltag in unseren Familien kennen zu lernen. Deshalb wurde auch im Vorfeld ein vielseitiges Rahmenprogramm ausgearbeitet, das dazu beitragen sollte, die Besonderheiten unserer Region und unserer Geschichte zu zeigen.

Wir starteten mit der römischen Antike, indem wir das Limeskastell Pohl besuchten. Dort aßen wir zunächst Speisen, die nach dem Kochbuch des Apicius zubereitet worden waren, um dann an einem Workshop in den Gebäuden des Kastells teilzunehmen. Hier erfuhren wir, wie es sich als einfacher Legionär am Rande der zivilisierten Welt lebte und warum die Römer genau hier ein Kastell errichtet hatten.  So lernten wir viel über unsere gemeinsame Vorgeschichte, denn alle beteiligten Länder befanden sich damals entweder im Imperium-Romanum oder aber an seinen Grenzen. So hätten sich dort tatsächlich unsere Vorfahren als Legionäre oder Händler begegnen können.

Am Dienstag wurden unsere Gäste vom Bürgermeister Aarbergens, Herrn Scheliga, in der alten Schule in Michelbach willkommen geheißen. Sie erfuhren in diesem Rahmen viel über die Gemeinde Aarbergen. Danach durften die Jugendlichen gleich ihr Wissen in einer Rallye durch Michelbach unter Beweis stellen. Am Nachmittag verbrachten sie Zeit mit ihren Gastfamilien. Dort wurden als Vorbereitung auf den Advent Plätzchen gebacken, manche besuchten auch Limburg oder Wiesbaden.

Am nächsten Tag ging es dann nach Mainz. Dort besichtigten wir die Stephanskirche und erhielten von Frau Giebel eine Einführung in das Bildprogramm der von Marc Chagall entworfenen Fenster. Die nächste Station war der Dom.  Wir informierten uns über die Baugeschichte und testeten die Akustik des Domes.

Den Nachmittag verbrachten alle Teilnehmer im Gutenberg-Museum. Wir erfuhren viel über die Buchdruckkunst und konnten später in einem Workshop selbst Bilder und Texte drucken.

Den Donnerstag verbrachten unsere Gäste in der Schule. Die Lehrerinnen schauten sich den deutschen Unterricht an und es wurden Unterschiede zwischen dem Fremdsprachenunterricht in Deutschland und den Gastländern herausgearbeitet. Die Jugendlichen verbrachten den Tag mit ihren Gastgeschwistern.

Und ehe wir es uns versahen, war schon der letzte Tag des Aufenthalts angebrochen. Wir fuhren mit dem Schiff von Rüdesheim nach St. Goar, wo wir einen kurzen Aufenthalt hatten. Da aufgrund des Winterfahrplans nur ein Schiff pro Tag verkehrt, mussten wir direkt das nächste Schiff zurück nach Rüdesheim nehmen.

Zurück in Rüdesheim galt das Interesse dem Besuch der Germania. Wir fuhren mit der Seilbahn hin und genossen trotz der Kälte die wunderbare Aussicht über die Weinberge und den Rhein.

Auch an diesem Tag lernten alle Beteiligten einiges über unsere Geschichte und die Vorteile eines vereinigten Europas kennen.

Am darauffolgenden Tag hieß es schon Abschied nehmen.  Wir begleiteten unsere neuen Freunde zum Bahnhof nach Wiesbaden, von wo aus sie dann zum Flughafen nach Frankfurt fuhren und in ihre Heimat zurückflogen. Nun warten wir schon gespannt darauf, uns in den anderen Ländern wiederzutreffen. Der erste Besuch wird im kommenden Juni in der Slowakei stattfinden.

U. Giebel, Dr. U. Bischoff, 20.12.2017

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