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Erasmus Slowakei

Mit Erasmus in der Slowakei

Schüler und Lehrer der Aartalschule besuchen die Piaristenschule in Prievidza.

Für eine Woche durften Schüler und Lehrer der Aartalschule im Rahmen des Erasmus+-Projektes „Europa – was verbindet uns?“ die Slowakei besuchen.

Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, um die Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Menschen und Ländern Europas zu verbessern.

Das Programm dauert noch bis 2020 und vereinigt alle derzeitigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer und internationaler Ebene An dem aktuell laufenden Projekt nehmen SchülerInnen und LehrerInnen aus Frankreich, Tschechien, Italien, Deutschland und der Slowakei teil.

Es gibt über drei Jahre verteilt verschiedene Treffen in den jeweiligen Ländern, zum einen mit Austauschschülern, die Land, Leute, Traditionen und Sprache kennenlernen sollen, zum anderen aber auch reine Arbeitstreffen der beteiligten Lehrer, bei denen Organisatorisches wie Berichte verfassen, das Ausfüllen diverser Formulare, Absprachen über Arbeitsvorhaben, Austausch über Probelme und Lössungsstrategien und das Pflegen und Bestücken der gemeinsamen Homepage (https://twinspace.etwinning.net/44502/home) gefragt sind.

Zudem sind alle Teilnehmer gehalten, im Laufe des Projekts Arbeitsergebnisse zu diversen Themen wie: „Was macht meine Region/meine Stadt aus?“, „Mediennutzung“, „Kulinarische Spezialitäten“ oder auch „Meine Umwelt“ kleine Beitrage zu erstellen. Dies geschieht meist in kurzen, selbst erstellten Videoclips oder über den Austausch in diversen speziell für die Schüler eingerichteten Austauschforen.

 

Gemeinsam mit Gästen aus den anderen europäischen Ländern traf man sich dieses Mal bei der Gruppe aus der Slowakei.

Nach der Anreise per Flugzeug, Bus oder Bahn wurden die Schüler am Abend von ihren Gastfamilien abgeholt und in ihr „neues Zuhause“ für diese Woche gebracht.

 

Am nächsten Morgen trafen sich alle Schüler und Lehrer in der Piaristenschule im Stadtkern von Prievidza und nahmen nach einem Kennenlernquiz, dem Besichtigen der Schule

 

und der Begrüßung durch die Direktorin der Schule

am Unterricht (vor allem in Deutsch und Englisch) teil.

Über viele Fragen „Wie läuft dieses in Deutschland?“ - “Wie macht ihr jenes in der Slowakei?“ kam man schnell ins Gespräch und gemäß des Projekt-Mottos „Europa – was verbindet uns?“ wurden viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede deutlich. So erschien den deutschen Gästen der Unterricht weniger streng und die Schule sehr sauber (und etwas unübersichtlich, da es sich um ein altes Piaristenkloster-Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit vielen Gängen und Treppen handelt). Besonders interessant für die Schüler waren Stundenanfang und -ende, da es in der Schule keinen Gong, sondern ein wechselndes Musikstück gibt.

 

Im Mittagsbereich wurde zusammen mit allen anderen in der Kantine ein Mittagessen eingenommen.

Danach besichtigten alle die zur Schule gehörige barocke Piaristenkirche.

Neben Erklärungen zu den besonderen Altären und Bildnissen bekamen die Schüler auch einen Einblick rund um das Kirchengebäude. Sie erhielten die seltene Gelegnheit, sowohl das obere Gewölbe,

als auch die Kellerräume besichtigen durften.

Auch einen Blick in den Glockenturm durften sie werfen.

 

Nach dieser sehr informative Führung durch Abiturienten der Piaristenschule ging es für alle Austauschschüler zurück in die Familien.

 

Am nächsten Morgen trafen sich alle an der Bushaltestelle, um gemeinsam einen Ausflug in die Nachbarstadt Bojnice zu machen. Nach einem Spaziergang durch den neu gestalteten Kurpark

gab es eine Führung durch das weltbekannte Schloss Bojnice.

Zurück ging es die knapp vier Kilometer lange Strecke zu Fuß, so dass alle beim Mittagessen ordentlich zulangten.

 

Nachmittags gab es drei verschiedenen Workshops, die die Schüler im 20-Minuten-Rhythmus durchliefen. Naben dem Erlernen eine slowakischen Volksliedes, dessen Herausforderung neben der Melodie die für die Schüler doch sehr fremde Sprache war, gab es einen Tanzworkshop und die Möglichkeit, typische Plätzchen zu backen. Dank der guten Vorbereitung durch die Kollegen vor Ort liefen alles reibungslos und alle Schüler nahmen viele interessante Eindrücke mit nach Hause.

 

Auch am nächsten Tag stand ein weiterer Ausflug auf dem Plan. Mit dem Bus ging es in die älteste Bergbaustadt der Slowakei nach Banská Štiavnica. Diese wurde 1993 in das Weltkulturerbe-Verzeichnis der UNESCO aufgenommen.

Vor Ort besuchten die Schüler das Neue Schloss „Nový Zámok“, das über die Jahre Bestandteil des Verteidigungssystems und der Feuerbekämpfung war. Es wurde mehrfach umgebaut und ist heute als eine Art vierstöckiger Turm mit vier Eckbastionen zu besichtigen. Eine Besonderheit des Schlosses war eine „lebendige Uhr“. Jede Viertelstunde wurde mit Trompeten und jede volle Stunde mit Glockenschlägen angekündigt. Heutzutage kommen die Geräusche von Band.

 

Nach der Besichtigung wurde der Botanische Garten besucht, danach hatten die Schüler die Gelegenheit, den Ort noch etwas auf eigene Faust zu erkunden.

Anschließend fuhren alle gemeinsam in ein bergmännisches Freilichtmuseum, wo die Schüler nach einer kurzen Einführung und einem einleitenden Film einige der Stollen des weitläufigen unterirdischen Minengeländes besuchen durften. Zunächst mussten sich aber alle mit entsprechenden Materialien ausrüsten: Einem Helm zum Schutz des Kopfes, einer Bergbaulampe für eventuelle Stromausfälle und einem wasserabweisenden Cape.

Dann ging es hinab in die Stollen. Zu Fuß erkundete die Gruppe einige Wege und schob sich vorbei ein einigen Jahrhunderten Bergbaugeschichte – handelte es sich bei den Exponaten am Anfang noch um einfache Schlaghammer und Bergeisen, konnte man auf dem Weg durch die Stollen später auch auch elektrische Bohrhammer und zum Schluss eine moderne Maschine zur Arbeit unter Tage besichtigen.

Nach der Rückkehr am Abend wurden alle Schüler wieder von ihren Familien in Empfang genommen.

 

Am Donnerstag begann der Tag mit regulärem Unterricht für alle Schüler. Nach der zweiten Stunde versammelten sich alle Austauschschüler mit ihren Partnern, um eine Stadtrallye quer durch Prievidza zu veranstalten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten beim Bedienen der Technik (alle Gruppen wurden mit einem Tablet ausgestattet, mit dessen Hilfe, Plätze und Bauwerke aufzusuchen, etwas über deren Geschichte zu lesen und einige Fragen zu beantworten waren) ging es los. Kreuz und quer durch die Stadt, vorbei an der Piaristenkirche, dem Bürgermeisteramt, dem  SNP-Denkmal und einer Pestsäule ging es zur St. Bartholomäus-Kirche und durch einen Park hin zur Kirche Mariä Himmelfahrt. Dort endete – an einem Aussichtspunkt, an dem man einen tollen Blick über die Stadt hatte – die Rallye

und alle gingen gemeinsam zurück in den Stadtkern. Dort wurde die Gruppe anschließend im Bürgermeisteramt von der Bürgermeisterin Frau Katarína Macháčková im Trausaal der Stadt willkommen geheißen. Nach einem kurzen Gespräch über die bisherigen Erlebnisse in der Slowakei und einem kleinen Umtrunk erhielten die Schüler und Lehrer einige Gastgeschenke (z.B einen Magneten und einen Kugelschreiber mit dem Emblem der Stadt) als Erinnerung an den Austausch.

 

Im Anschluss ging es zum Mittagessen zurück in die Schule, wo am Nachmittag ein Sportfest auf die Schüler wartete. Neben Volleyball wurde auch Unihockey in wechselnd gemischten Mannschaften aller Nationen gespielt. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Spiel mit allen, die slowakische Variante eines Völkerballspiels.

Am nächsten Tag kamen alle Austauschschüler mit ihren Gastpartnern zur ersten Stunde zur Schule und nahmen am Unterricht teil, danach fuhr die ausländische Gruppe nach Bojnice in den Zoo. Vorbei am Schloss, das bereits am Dienstag besichtigt worden war, ging es in den ältesten Zoo der Slowakei.

Zurück in der Schule gab es Mittagessen. Danach hatten die Schüler Freizeit, die sie zum Teil in der Stadt verbrachten, die Lehrer saßen zusammen, um Berichte zu verfassen, die Abrechungen zu erledigen und die nächsten Treffen vorzubereiten.

Um 15:30 Uhr erhielten alle Schüler eine Teilnahmebestätigung mit einem Gruppenbild aller Teilnehmer und dem Stempel der Schule.

 

Danach begann das große Schulfest. Auf dem gesamtem Gelände wurde gesungen, getanzt, gespielt. gelacht, gegessen und vieles mehr.

Am Ende der Piar-Feier hatten einige Austauschschüler sogar noch Losglück bei der großen Tombola und der letzte Abend in den Familien brach an.

Am nächste Tag ging es für die französische und deutsche Delegation mit dem Bus zurück nach Wien, von wo aus die deutsche Gruppe dann nach Frankfurt flog und dort schon sehnsüchtig von ihren Familien erwartet wurde.

 

Die nächsten Schüler- und Lehrer-Arbeitstreffen (Frankreich und an unserer Schule) sind bereits in Planung.

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