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Lesefest 2019

Mit dem Traktor nach Berlin

Der Schriftsteller Martin Muser nahm die Sechstklässler der Aartalschule mit auf Finn und Jollas spektakuläre Odyssee.

Als Finn auf der Zugfahrt zu seiner Mutter Rucksack, Fahrkarte und Geld geklaut bekommt, ist er zunächst aufgeschmissen. Dank des Mädchens Jolla findet er unkonventionelle Wege, die 50 km nach Berlin zu meistern. Muser las aus seinem Buch „Kannawoniwasein!“, was aus dem Berlinerischen übersetzt „Das kann ja wohl nicht wahr sein!“ heißt. Auf der Flucht vor der Polizei und mit dem festen Ziel vor Augen, den Dieb zu fassen, steht diese Aussage seinen literarischen Figuren oftmals auf der Stirn geschrieben. Gekonnt imitiert der bekannte „SOKO“-Drehbuchautor die Stimmen seiner Gestalten und sorgt für Gefühlsreaktionen im jungen Publikum, so zum Beispiel als sich das „Dreamteam“ Finn plus Jolla auf der Flucht vor der Polizei in einem Restmüllkübel verstecken muss und Bekanntschaft mit einer gefüllten Kinderwindel macht. Igitt!

„Woher kommt ihre Inspiration für die Bücher?“, wollte Emilia aus der Klasse 6 wissen. Sie und ihre MitschülerInnen saßen gebannt vor dem 54 Jahre alten Berliner Autoren, der im Rahmen des „Lesefests“ mit Organisatorin Sabine Stemmler durch den Rheingau-Taunus-Kreis tourt. „Tja, ich überlege mir, was ich als Kind gerne gelesen habe, studiere die Zeitung und verschaffe mir so Schreibanlässe“, erklärte der Schriftsteller. So stamme Finns Situation am Anfang des Buchs aus einem Bericht über einen Jungen, der allein und ohne Fahrkarte in einem Zug aufgegriffen worden sei. „Dann überlege ich mir, wie es dazu gekommen sein und wie die Geschichte weitergehen könnte.“ Fertig war die Idee für das Buch und auch für Band zwei und drei gab es genug Stoff. Auf die Frage, warum er nach der „Trilogie“ aufhöre, sagte er schmunzelnd: „Finn und Jolla wären dann in der Pubertät – und das ist mir zu anstrengend!“ An dieser Stelle mussten vor allem die Lehrer grinsen.

Unterstützt wurde dieser Beitrag zur Leseförderung von der Gemeinde Aarbergen. So waren auch Bürgermeister Matthias Rudolf und Manuela Schrader im Publikum. Sie hatten, da die Lektüre vom Thema „Freundschaft“ handelt, passende Armbändchen dabei, mit denen die Kids nach der Lesung am Handgelenk glücklich abmarschierten. Autogrammkarten als Lesezeichen gab es noch oben drauf.

Ob der verschollene Sohn bei seiner Mutter in Berlin ankommt? Wer dies wissen will, sollte sich das Buch und seine Fortsetzung in der Gemeinde- und Schulbücherei an der Aartalschule ausleihen. Dort warten handsignierte Exemplare auf ihre Leserschaft.

Susanne Müller-Helferich

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