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Präventionspreis

Ausgezeichnete Digitale Helden

Der Rheingau-Taunus-Kreis hat in diesem Jahr auch die Digitalen Helden der Aartalschule ausgezeichnet.

Der Präventionspreis wurde in diesem Jahr an insgesamt vier Initiativen vergeben, darunter auch das Projekt "Digitale Helden" der Aartalschule unter Leitung von Herrn László, das sich nun über 800 Euro Preisgeld freuen kann.

Die Preisverleihung fand am 12. Dezember 2019 im Kreishaus statt.

Der Hauptsitz der „Digitalen Helden“ ist in Frankfurt. Schulen aus ganz Deutschland nehmen an dem Projekt teil und besuchen die Onlinekurse der Website. Die Aartalschule ist die erste Schule des Rheingau-Taunus-Kreises, die sich dieses Projektes angenommen hat.

Nachmittags in der AG-Zeit, die die Schüler für das Projekt bekommen haben, loggen sie sich auf der Website der „Digitalen Helden“ ein und besuchen dort Onlinekurse zu den Themen Sexting, Cybermobbing etc. Außerdem bereiten sie eigene Fälle an der Schule auf. Ab und zu besuchen sie auch andere Schulen und einmal im Jahr auch ein Barcamp. Dort treffen sich die Schulen in Workshops, um sich gegenseitig unterstützen und informieren.

Die „Digitalen Helden“ sind auch dafür zuständig, Schülern bei Problemen in der multimedialen Welt zu helfen, Tipps zu geben und sie über die Gefahren und Folgen zu informieren. Teils sprechen sie aus eigener Erfahrung der Vergangenheit, denn niemand ist ohne Fehler im Umgang mit dem NETZ.

Die „Digitalen Helden“ sind in diesen Fällen sehr wichtig, weil Schüler zum einen besser an Schüler herankommen als Lehrer und Eltern, zum anderen aber auch, weil ihre Generation viel besser mit der modernen Technik umgehen kann als die Älteren. Aus diesem Grund arbeiten sie in einigen Fällen auch mit der Polizei zusammen, weil diese Schüler viel schneller Kenntnis über Vorkommnisse und Zugang zu den Betroffenen bekommen.

Auch durch ihre Kooperation mit der Schulsozialarbeit sind sie sehr gefragt, weil es immer mehr Fälle im Medienbereich gibt und sich die Schüler jetzt besser damit auskennen.
Ihre Zielgruppen sind sowohl die Fünft- und Sechstklässler als auch die Grundschüler der Astrid-Lindgren-Schule in Aarbergen.

Ab der achten Klasse werden sie zuerst „Junioren“ genannt, die fertig Ausgebildeten dann später „Senioren“, die die neuen Junioren ausbilden.

Die „Digitalen Helden“ selbst sagen, dass sie jetzt viel vorsichtiger und auch auf eine sensiblere Art und Weise im Internet unterwegs sind. Viele von ihnen haben in der Vergangenheit selbst schon Fehler im „world wide web“ gemacht und dafür Lehrgeld bezahlt. Sie wissen genau, wovon sie reden, wenn sie einen neuen Fall haben, und können sich in die Situation der Verursacher und Geschädigten hineinversetzen.

Ein Zeitungsbericht zum Präventionspreis

Theater schützt vor Gefahren

Rheingau-Taunus-Kreis vergibt den Präventionspreis an drei Projekte sowie ein Stiftung

RHEINGAU-TAUNUS. Dass die Prävention Kreisteile verbinden kann, beweist die Kooperation zwischen der St. Ursula-Schule aus Geisenheim und dem Therapiedorf Villa Lilly in Lindschied. „Es geht darum, auf Ursachen und Auswirkungen von Drogenkonsum aufmerksam zu machen“, erklärt die Schulsozialarbeiterin Lea Stettler zu der seit dem Jahr 2014 bestehenden Zusammenarbeit.

Dass diese nun wie drei andere Projekte mit dem Kreispräventionspreis ausgezeichnet wurde, liegt auch an unkonventionellen Ansatz. „Mir war das irgendwann zu passiv“, sagt der Theaterpädagoge Andreas Roskos aus der Villa Lilly über die gewohnten Schülerbesuche. Die Jugendlichen sollten selbst an Problemlösungen mitwirken, wozu sich natürlich Theaterarbeit anbot. Inzwischen gab es aber auch den ersten Elternabend im Gymnasium im Rahmen des Miteinanders beider Institutionen.

„Das Ganze geht nicht ohne die Patienten“ – und die profitierten selbst von ihrem Engagement, erklärte Roskos im Rahmen der Feierstunde im Kreishaus. Dort betonte Landrat Frank Kilian, wie breit die Themen gestreut sind beim Präventionspreis und wie sehr dessen neue Träger das Kreisgebiet abdecken. Eines haben aber alle gemeinsam: Sie setzen den Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendarbeit.

Prävention zahle sich aus, erläuterte Kilian weiterhin, das belege die Kriminalitätsstatistik für den Rheingau-Taunus, in dem der Preis seit 2002 verliehen wird. Acht Bewerbungen lagen dem Kreispräventionsrat diesmal zur Entscheidung vor, vier wurden prämiert. „Wir haben es uns nicht einfach gemacht und lange diskutiert“, verriet die Sozial-Dezernentin Monika Merkert (SPD). Außerdem wies sie darauf hin, dass erfolgreiche Präventionsprojekte oft mit der Schulsozialarbeit verknüpft sind.

Das gilt zum Beispiel für die „Digitalen Helden“, die es nach Aussage des Lehrers Maurice László kreisweit nur in der Aartalschule in Michelbach gibt. Das Programm hilft, unklare Situationen und Gefahren in der Online-Welt zu meistern. Dahinter steht ein Prinzip, das der Schulleiter Ralph-Dietmar Seitz so beschreibt: „Schülerinnen und Schüler helfen Schülerinnen und Schülern, nachdem sie professionell ausgebildet wurden.“ Das Konzept wendet die Schule zudem bei den Busguards an.

Als Organisatorin des Präventionstheaters im Rheingau hat Verena Engelmann-Mehl Urkunde und Preisgeld erhalten. Mit insgesamt 3000 Euro hat der Kreis die Summe übrigens erhöht. Als Schulleiterin in Rauenthal setzt Engelmann-Mehl auch in Sachen Theater die Arbeit ihres Vorgängers Adolf Seitz fort. Bis zu 1600 Kinder sehen jährlich Vorstellungen zu Themen wie Umweltschutz und sexuellem Missbrauch.

Seit zehn Jahren besteht die Stiftung „Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch“ mit Sitz in Oestrich-Winkel. „Wir fördern benachteiligte Kinder im Rheingau in allen Bereichen des Lebens“, sagt der Vorsitzende und Namenspatron. Von Ernährung und Bekleidung bis zur Teilhabe an Bildungsveranstaltungen reiche das Spektrum. Ebenfalls sei es ein Ziel, das „soziale Klima zu verbessern“ in der Region.

Thorsten Stötzer

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