Informationen zum Losverfahren für weiterführende Schulen
Informationen zum Losverfahren für weiterführende Schulen
https://www.rheingau-taunus.de/informieren-beantragen/schule-bildung/losverfahren-fuer-die-weiterfuehrende-schule/
Makerspace 4.0 – Die Aartalschule war dabei!
Auch in diesem Jahr fand in Wiesbaden wieder der Makerspace 4.0 statt – ein beeindruckendes Berufsorientierungsangebot, das von der Handwerkskammer organisiert wurde. Ziel dieser Veranstaltung ist es, jungen Menschen das Handwerk auf praktische und erlebbare Weise näherzubringen und ihr Interesse für verschiedene Gewerke zu wecken.
An zahlreichen Stationen stellten sich unterschiedliche Handwerksberufe vor: darunter Fliesenleger, Schreiner, Dachdecker, Maler und Lackierer, Steinmetze, Friseure, Maurer sowie Experten aus dem Hoch- und Tiefbau. Die Schülerinnen und Schüler der Aartalschule hatten die Möglichkeit, diese Berufe nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv zu werden.
Unter Anleitung von erfahrenen Fachkräften konnten sie hämmern, sägen, gestalten, gravieren, fließen, frisieren und vieles mehr. Die Profis erklärten geduldig ihre Tätigkeiten, gaben spannende Einblicke in ihren Berufsalltag und unterstützten die Kinder bei ihren praktischen Aufgaben.
Die Begeisterung war groß – viele Schülerinnen und Schüler hätten gerne noch mehr Zeit an den Stationen verbracht und waren traurig, wie schnell der Tag vorüberging. Gleichzeitig waren sich alle einig: Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg! Wir danken der Handwerkskammer herzlich für dieses tolle Angebot und freuen uns schon jetzt auf den Makerspace 5.0 im kommenden Jahr.
Text von Frau Neidhöfer
Ausflug ins Senckenbergmuseum: Auf den Spuren der Evolution
Ausflug ins Senckenbergmuseum: Auf den Spuren der Evolution
Am vergangenen Mittwoch, den 26. November 2025, machten sich 40 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs auf den Weg zum Senckenbergmuseum in Frankfurt. Dieser Ausflug sollte den aktuellen Biologieunterricht zum Thema "Evolution" außerschulisch veranschaulichen und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die faszinierende Entwicklung des Menschen hautnah zu erleben.
Nach der Ankunft im Museum wurden die Klassen in Kleingruppen aufgeteilt, um an einstündigen Führungen teilzunehmen. Die engagierten Museumspädagoginnen und -pädagogen führten die Gruppen durch die beeindruckenden Ausstellungen, die sich auf die Evolution des Menschen konzentrierten. Besonders spannend war die Erkenntnis, dass Afrika als Wiege des Menschen gilt. Hier entstanden die ersten Vorfahren des Menschen, darunter der Australopithecus, und von hier aus begaben sich die frühen Menschen auf ihre Reise in die Welt. Ein Highlight der Führung war die Geschichte von "Lucy", einem der bekanntesten Fossilien des Australopithecus afarensis. Lucy lebte vor etwa 3,2 Millionen Jahren und gilt als ein wichtiger Beweis für den aufrechten Gang.
Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass der aufrechte Gang zahlreiche Vorteile mit sich brachte: Er ermöglichte eine bessere Sicht über das Grasland, erleichterte das Tragen von Werkzeugen und Nahrungsmitteln sowie das Fortbewegen über größere Distanzen. Zudem half der aufrechte Gang, die Hände für andere Aufgaben freizuhalten, was einen entscheidenden Vorteil in der Evolution darstellte.
Nach den informativen Führungen blieb den Schülerinnen und Schülern noch ausreichend Zeit, das Museum in ihren Kleingruppen eigenständig zu erkunden. Dabei konnten sie ihr neu erlerntes Wissen vertiefen und weitere spannende Entdeckungen machen.
Ein besonderer Dank gilt den (Groß-)Eltern, die diesen Ausflug unterstützt haben. Frau Raas und Herr Schmidt Buderus begleiteten die Gruppe und sorgten in Begleitung mit Frau Jönsson und Frau Peters dafür, dass alles reibungslos verlief.
Insgesamt war der Ausflug ins Senckenbergmuseum ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für die Evolution des Menschen nach Hause. Solche Erlebnisse sind nicht nur lehrreich, sondern fördern auch das Interesse an Naturwissenschaften und Geschichte. Wir freuen uns auf weitere spannende Ausflüge in der Zukunft!
Text von Frau Peters
Die digitalen Heldinnen und Helden
Wir, die Digitale Helden AG, sind eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen der achten bis zur zehnten Klasse. Wir nehmen an der AG teil, um anderen Schülerinnen und Schüler bei Problemen wie beispielsweise Cybermobbing zu helfen oder um den verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Medien beizubringen. Der Gedanke dahinter ist, dass wir den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe begegnen wollen, in der Hoffnung, dass sie sich uns Mitschülerinnen und Mitschüler öffnen können.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht in der Präsentionsarbeit in den 5. Klassen. In diesem Rahmen führen wir Klassenbesuche in den Klassen im Unterrichtsfach „Digitale Welt“ durch. Dort klären wir die Schülerinnen und Schüler unter anderem über das Recht am eigenen Bild und den möglichen Risiken in der digitalen Welt auf. Zusätzlich tragen wir den Eltern und Erziehungsberechtigte der 5. Klassen jedes Jahr auf dem Elternabend unsere Aufgaben vor.
Der Hauptsitz der „Digitalen Helden“ ist in Frankfurt. Schulen aus ganz Deutschland nehmen an dem Projekt teil und besuchen die Onlinekurse der Website. Die Aartalschule ist die erste Schule des Rheingau-Taunus-Kreises, die sich im Jahr 2016 dieses Projektes angenommen hat.
Finden kann man uns montags bis freitags in der zweiten Pause im Raum A112 oder wie er den meisten bekannt ist: dem Auszeitraum. Dort können die Schülerinnen und Schüler mit ihren Problemen zu uns kommen. Bei Bedarf kann man aber auch mit einem Termin in der ersten Pause zu uns kommen. Wir behandeln eure Probleme vertraulich!
Eure digitalen Heldinnen und Helden
Maiko Gottschalk (8a), Matin Sepanlou (9d), Tim Breunig (9d), Presian Tashev (9a), Marla Jung (10a), Janek Heußlein (10a), Pauline Skeide (10a)
Unterstützt werden die digitalen Helden durch Herrn Haller, Frau Hohmann und Herrn Holdefehr
Trauer um ehmalige Schülerin Alicia
„Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles,
niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.“
Liebe Schulgemeinde,
mit schwerem Herzen müssen wir von meiner ehemaligen Schülerin, Alicia Pretzel, Abschied nehmen. Nach einer kurzen, schweren Krankheit ist sie viel zu früh, mit gerade einmal 16 Jahren, von uns gegangen.
Sechs Jahre lang durfte ich sie als Lehrerin begleiten. Alicia war stets zur Stelle, wenn ich aus meiner damaligen Klasse Unterstützung brauchte. Sie opferte ihre großen Pausen, um bei der Spielausleihe zu helfen, half tatkräftig beim Schulfest, backte zahlreiche Kuchen für Klassenfeste und half auch sonst bei unzähligen Kleinigkeiten, die unseren Schulalltag erst möglich machten. Ihre Hilfsbereitschaft und ihre Zuverlässigkeit zogen sich durch die gesamten Schuljahre wie ein roter Faden.
Alicia war als Patin der damaligen 5a (der heutigen 7a) eine treibende Kraft: Die Unterstützung der jüngeren Mitschüler bereitete ihr viel Freude. Sie absolvierte beide Praktika in der Grundschule in Laufenselden, woraufhin die Lehrkräfte und Grundschüler sie am liebsten direkt behalten hätten. „Grundschullehrerin“, dies konnte sie sich nach den Praktika gut als Beruf vorstellen und sie hat schulisch sehr hart dafür gearbeitet, dass dieser Berufswunsch in greifbare Nähe kam.
Trotz der schweren Diagnose blieb sie optimistisch, zuversichtlich und brachte mit ihrer positiven Art wieder Spuren von Hoffnung zurück: Den „traurigen Smiley“ brauchte sie nie.
Sie nahm all ihre Kraft zusammen, um für eine kurze Zeit an der Abschlussfahrt in Holland dabei zu sein. Durch ihren Lebenswillen und Mut nahm Alicia zuletzt an der Abschlussfeier teil, sodass alle meine „Racker“ der 10c noch einmal zusammen feiern durften.
„„Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.“ Das Leben ist manchmal nicht fair und ich habe ihr von Herzen noch so viele weitere Geschichten gewünscht. Die Zeit wird die Wunden weniger schmerzhaft machen, aber die schönen Erinnerungen, unsere „Achterbahnfahrt“, bleiben für immer.
Kathrin Peters
Ehemalige Klassenleitung 10c
Meine ersten drei Wochen in der Aartalschule
Meine ersten drei Wochen in der Aartalschule
Also, meiner Meinung nach war es eine sehr aufregende Woche. Die Lehrerinnen und Lehrer hier an dieser Schule sind wirklich nett. Ihr werdet in der Kirchfeldhalle begrüßt. Danach gibt es ein cooles Theaterstück, und dann werdet ihr euren Lehrern zugeteilt. Man ist sehr aufgeregt. Ich hatte Angst, als ich hier zur Schule ging, weil ich dachte, dass man hier gemobbt wird. Das war nicht richtig, denn ich habe gesehen, dass hier niemand dich mobbt. Ja, ab und zu hat man Streit, aber die Schule ist gegen Rassismus. Und falls du noch nicht wusstest, was es außerhalb der Schule so gibt: Es gibt das Fach “Digitale Welt”. Dort lernt man, wie man mit Computern umgeht.
Und man macht ganz coole Ausflüge, wie die Klassenfahrt in der 6. Klasse oder nach Berlin, oder man macht auch coole Wandertage, auch zum Beispiel ins Taunus-Wunderland. Und noch ganz andere viele Sachen. Es gibt so viele liebe Kinder hier an der Schule. Und coole Angebote wie Basketball, Kochen und Backen oder Medien.
Geschrieben hat den Text Jeremiah Zuber, Klasse 5c
Vorbereitungen der Aufnahmefeier 2025
2025 sind wieder neue 5.-Klässler an die Aartalschule gekommen. Zu dieser Angelegenheit wurde selbstverständlich auch wieder eine Aufnahmefeier veranstaltet. Doch was einfach aussieht und schön anzusehen ist, braucht eigentlich viele Wochen zur Vorbereitung — schon ungefähr 3 bis 4 Wochen oder noch mehr. Ist diese Veranstaltung in den damaligen 5 Klassen ein Thema? Manche begannen früher mit der Planung, manche auch etwas später.
Die jetzige 6a veranstaltete ein Theaterstück, die 6e bastelte dafür die passenden Requisiten. Die 6b übte einen Tanz ein und die 6c und die 6d sorgten für die musikalischen Einlagen. Auch Kiara und Marie (die Moderatorinnen) mussten viel leisten. Doch nicht nur die Klassen waren beschäftigt, sondern auch die Lehrkräfte. Beispielsweise mussten die Programmablaufkarten gedruckt und erstellt werden. Die Dekoration musste aufgehängt und gekauft werden. Für diese Dinge war Frau Rudhof-Grüninger zuständig. Man sieht also schon, hinter so einer Feier steckt unfassbar viel Planung, aber trotzdem hat alles gut geklappt.
Amélie Rustler 6C