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Welttag des Buches

Das Buch, der Begleiter durch alle Jahrhunderte

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat“ (Helen Hayes).

Jedes Jahr am 23.04. widmen wir uns dem, was uns in fremde Welten entführt und uns träumen lässt, dem Buch. Es ist wieder der Welttag des Buches. Ich finde, dass dieser Tag einen guten Anlass bietet, sich näher mit der Geschichte des Buches zu befassen.

Wie fing diese Geschichte denn eigentlich an? Das Buch ist das erste Massenmedium. Als Massenmedium versteht man allgemein „[ … ] Bücher, CDs, Videos und Internet, also [ … ] Mittel (= Medien), mit denen Nachrichten und Unterhaltung in Schrift, Ton und Bild zu einem breiten Publikum kommen“ (Bundeszentrale für politische Bildung). Der Grund, warum Bücher eigentlich so wichtig und besonders wurden, war der, dass durch Johannes Gutenbergs neue Erfindung des Buchdrucks 1440 Bücher viel schneller und billiger produziert werden konnten. Außerdem wurde auf Deutsch gedruckt, weshalb die Leute, die kein Latein sprachen, aber lesen konnten, die Bücher auch verstanden und sie so an ein breiteres Publikum gelangten. Weil Bücher oftmals jedoch Sachen beinhalteten, die den Herrschern nicht gefielen, da sie ihrem Ruf schaden konnten, wurde die Zensur eingeführt,  in der die Herrscher verhindern und überwachen konnten, dass nichts Unerwünschtes in den Büchern stand. Da im 15. Jahrhundert auch die Anzahl der Leute wuchs, die lesen konnten, hätte ein einfaches Flugblatt mit einer anderen Meinung alles in Frage gestellt, was die Herrscher sagten. So wurde das erste Mal 1540 eine Liste verbotener Bücher angefertigt. Auf der Liste stand unter anderem auch das Buch „Till Eulenspiegel“, da die Hauptperson des Buches einen Helden der Bauern verkörpert, was die Leute auf die Idee hätte bringen können, keinen Herrscher zu brauchen.

Die Zensur ging natürlich noch weiter und es gab auch andere Herrscher, die Bücher verboten. Heute werden nicht nur Bücher verboten, sondern auch Filme, Posts und ähnliches. Natürlich haben wir uns im Lauf der Jahrhunderte weiterentwickelt und uns mechanisiert. In den 1980ern wurde erstmals eine neue Art der Bücher öffentlich, die E-Books. Durch ihre Erfindung verloren Bücher bei uns an besonderem Wert. Für uns ist es nämlich einfacher, jedes beliebige Buch in einem kleinen Gerät mit sich zunehmen. Durch E-Books hat sich das Wissen der Verlage über uns eindeutig verändert. So ist zum Beispiel bekannt, welches die beliebtesten Passagen eines Buches sind, wann wir anfangen und aufhören zu lesen. Heutzutage sind Bücher für uns nichts anderes als ein Zeitvertreib und keine Wissensquelle mehr wie es früher war. Natürlich gibt es noch Bibliotheken und Buchläden, jedoch hat man meist anderes zu tun als sich in der Bibliothek in die atemberaubende Welt eines neuen Buches zu stürzen. Viele Bücher werden zum Beispiel auch verfilmt, so ist es gar nicht nötig, das Buch zu lesen.

Auch das Internet bietet die Antworten, die ein Buch bereitstellt. Das zeigt auch eine Studie, laut der die tägliche Nutzungsdauer des Internets von Jugendlichen zwischen 14 Jahren und 29 Jahren im Jahr 2015 ungefähr 187 Minuten betrug. Auch kam nach einer erstaunlichen Befragung heraus, dass mittlerweile nur noch 36 % der Jugendlichen zwischen 12 Jahren und 29 Jahren jeden Tag oder mehrmals die Woche lesen. Daraus kann man schließen, dass je älter wir Jugendlichen werden, desto weniger und seltener lesen wir, was meiner Meinung nach sehr schade ist, denn Bücher sind etwas Wertvolles voller Erinnerung. Wenn ich mir nach einiger Zeit alte Bücher wieder einmal anschaue und durchlese, muss ich oftmals schmunzeln, wenn ich Seiten sehe, die ich mit Bemerkungen versehen habe, welche mir damals als wichtig erschienen. Gewelltes Papier an den Stellen, die in mir tiefe Emotionen auslösten, oder markierte Zeilen, die mich immer wieder aufs Neue begeistern, glücklich machen oder zum Nachdenken anregen. Oder einfach nur Bücher, die mich in bestimmten Zeiten bedingungslos begleiteten.

Wenn Sie jetzt zwischen all den Buchstaben den Überblick verloren haben: Ich habe Ihnen etwas über das Buch als erstes Massenmedium erzählt, und was das mit der Erfindung Gutenbergs zu tun hat. Sie haben von mir erfahren, was es mit der Zensur auf sich hat und wie die Bücher durch E-Books fast in Vergessenheit gerieten. Vielleicht greifen Sie nach diesem Bericht über die Begleiter der Zeit lieber mal zu einer Tasse Tee und einem guten Buch und lassen es sich einfach mal gut gehen.

Text: Carolin Wagner, Klasse 7a

Foto: Leonie Martin, Klasse 7a

aus dem Deutschunterricht bei Frau Börner

Die Geschichte des Buches

Haben Sie sich eigentlich auch schon mal vor ihrem Bücherregal gefragt, was es mit der Geschichte des Buches und des Buchdrucks auf sich hat?

Ich habe mich dies schon einige Male gefragt. Und deswegen werde ich Ihnen in diesem Artikel etwas über den Buchdruck, das Buch heute und einiges über die Zensur schreiben. Doch vorerst mochte ich Ihnen etwas darüber erzählen, warum das Buch das erste Massenmedium ist.

Wenn Sie nicht wissen, was ein Massenmedium ist, ist dies nicht schlimm, ich werde es Ihnen kurz mit einem Zitat der Bundeszentale für politische Bildung erläutern. „Als Massenmedium versteht man allgemein […] Bücher, CDs, Videos und Internet, also […] Mittel (=Medien), mit denen Nachrichten und Unterhaltung in Schrift, Ton und Bild zu einem breiten Publikum kommen.“

Vor Erfindung des Buchdrucks haben meist Mönche Bücher geschrieben. Es war eine lange und mühsame Arbeit ein Buch zu schreiben. Da diese per Hand Seite für Seite geschrieben bzw. abgeschrieben wurden. Doch als im Jahre 1450 Johannes Gutenberg den Buchdruck einführte, wurde es um einiges leichter, Bücher herzustellen. Da es jetzt leichter war, Bücher herzustellen, wurde das Buch damals das erste Massenmedium, für die „Masse“ zugänglich. Haben Sie es gewusst? Jedoch war der Buchdruck noch lange nicht so wie wir ihn kennen. Damals musste man erst den ganzen Text mit beweglichen Buchstaben (so genannte „Lettern“) setzen, bevor man den Text drucken konnte. Gedruckt wurde auf einem angefeuchteten Blatt Papier, das nach dem Drucken wie Wäsche über eine Wäscheleine gehängt wurde. Im 19 Jahrhundert wurde der Buchdruck mechanisiert, das heißt eine Maschine übernahm das Setzen der „Lettern“. Im 20. Jahrhundert wurde der Buchdruck dann digitalisiert. Man könnte auch sagen, so wie wir ihn kennen.

Aber es ist auch mal vorgekommen, dass ein Buch nicht für alle Menschen lesbar war, damit hat die Zensur zu tun. Doch was ist Zensur und was bewirkt sie? Das Wort Zensur kommt vom lateinischen censura. Das heißt ursprünglich Prüfung oder Beurteilung. Erschienen damals Texte staats - oder kirchenfeindlich, so wurden sie verboten. Damals wurden Texte oder Bilder zensiert, damit sich die Menschen keine oder nur erschwert eine eigene Meinung bilden konnten. Heute werden Texte, Bilder, Videos usw. hierzulande zensiert, damit Menschen vor schädlichen Einflüssen geschützt werden (z.B. gewaltverherrlichende Schriften).

Schreiben Sie noch regelmäßig Briefe an Verwandte oder Freunde? Ich glaube, dass die Wenigsten noch regelmäßig Briefe schreiben. Moderner und auch viel schneller geht es, wenn wir Verwandten und Freunden eine Whats App oder E-Mail schreiben. Sie denken jetzt wahrscheinlich: „Ok, der hat jetzt die ganze Zeit über Bücher geredet. Warum redet er jetzt über Briefe?“ Durch das Internet wurden die Briefe, langsam aber sicher, verdrängt. Genau das passiert langsam mit den Büchern. 

Immer mehr Menschen kaufen sich E-Books. Sie kaufen und lesen sie auf ihren Handys oder Smartphones. Sie wissen nicht, dass beim E-Books lesen ihre Nutzerdaten (zum Beispiel wann hören sie auf zu lesen oder welchen Teil finden sie besonders gut usw.) weiterverschickt werden. Firmen sammeln diese persönlichen Daten und versuchen durch gezieltes Vorschlagen weiterer, in diese Schemen passende, Bücher Gewinne zu erzielen.

In diesem Artikel habe ich Ihnen hoffentlich etwas mehr über das erste Massenmedium, die Geschichte des Buchdrucks, die Zensur und über das Buch heute erzählt. Außerdem hoffe ich, dass ich Sie angeregt habe, mal wieder in das Bücherregal zu schauen.  Und wenn Sie es nicht eh‘ schon tun, mal wieder ein „echtes“ Buch zu lesen.

Text: Falk Fries, Klasse 7a

Foto: Hanna Lämmer, Klasse 7a

Aus dem Deutschunterricht bei Frau Börner

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